eBook Reader 4Ink

ebook-reader-vergleichDer eBook Reader 4Ink von Weltbild soll im Vergleich zum LCD-Lesegerät 3.0 nun über eine bessere Ausstattung verfügen. Es handelt sich jedoch um kein vollkommen neues Gerät, sondern ist dieser Reader schon eine ganze Weile unter dem Namen TrekStor Pyrus erhältlich. Der 4Ink kann derzeit für knapp 60 Euro in Deutschland erworben werden und erfreut sich großer Beliebtheit.

eBook Reader Vergleich Formate

In der ziemlich aufwendig gestalteten Verpackung befindet sich ein Quick-Start Guide, der genau aufzeigt, wie man bei Weltbild elektronische Bücher kaufen und auf den Reader spielen kann. Darüber hinaus liegt eine Anleitung bei, die jegliche Funktionen ausführlich beschreibt. Zu guter Letzt wurde auch ein Micro-USB-Kabel dazugelegt, sodass der Lieferumfang größer als bei vielen Konkurrenzprodukten ausfällt. Meistens findet man nämlich nur eine kleine gedruckte Anleitung, die zudem sehr unübersichtlich ist.

Das alte Modell brachte keine gute Verarbeitung mit sich, jedoch kann beim neuen 4Ink diesbezüglich nichts mehr bemängelt werden. Alles wurde ausgezeichnet verarbeitet und macht einen robusten Eindruck. Als Material wurde ein gummiertes Plastik verwendet. Der Reader wurde in einem dunklen Schwarzton gehalten, was ihn sehr neutral und edel erscheinen lässt. Dank des Gummis wird der Reader nicht so leicht aus der Hand fallen. Auf der Vorderseite ist ein 5-Wege-Steuerkreuz und weitere Tasten zu finden. Vier davon sind Blättertasten, die links und rechts des Displays sitzen. Das Steuerkreuz lässt sich sehr gut bedienen und sorgt für einen tadellosen Workflow. Im Allgemeinen ist der Reader gut verarbeitet und griffest, sodass nichts bemängelt werden kann. Die übrigen vier Tasten seitlich des Steuerkreuzes wurden jedoch nicht ganz so gut verbaut, weshalb sie sich viel schwerer drücken lassen, da man mit dem Finger immer an den Geräterand stößt. An der unteren Seite des Gerätes ist ein Micro-SD-Kartenslot und der Einschaltbutton. Auf der Rückseite befinden sich keine weiteren Anschlüssen oder Knöpfe.

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Der 4Ink wurde mit einem 2GB großen Speicher ausgestattet, jedoch kann dieser erweitert werden. Sonstige Ausstattungen gibt es jedoch immer noch wenige, da der Reader nichtmals über eine WLAN-Funktion verfügt. Auch andere Besonderheiten, wie z.B. die Audiounterstützung werden vergebens gesucht. Das Gerät ist demnach eindeutig nur zum Lesen gemacht. Das Display ist 6 Zoll groß. Der Bildschirmhintergrund scheint etwas heller zu sein, als beispielsweise das Display des Sony PRS-T2. Das Digital-Ink Display bringt einen sehr schwachen Rotton mit, jedoch liegt es viel näher am normalen Grauton als Geräte, die mit der Pearl-Technik ausgestattet wurden. Vermutlich wird der Unterschied dem bloßen Auge nicht wirklich auffallen. Der Kontrast und der Schwarzwert des 4Ink sind relativ gut und können durchaus mit der Konkurrenz mithalten. In vielen Testergebnissen wurde generell von außerordentlich positiven Erfahrungen berichtet, wenn es um den Bildschirm ging. Darüber hinaus kann die Bildschirmaktualisierungsrate angepasst werden, was jedoch nicht anzuraten ist, weil dann der Ghosting-Effekt zu extrem ausgeprägt ist. Bei der vollständigen Seitenaktualisierung auf jeder Seite, wird jedoch kein Ghosting auftreten.

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Alles in allem ist das Display bis auf den Ghosting-Effekt relativ überzeugend. Wenn man mit dem Pearl-Display vergleicht, wird man lediglich einen Unterschied im Farbton des Hintergrundes erkennen. Der Kontrast ist relativ gleich. Zum Tablet PC Testsieger kann er es dank Konkurrenzprodukten wie dem Kindle zwar nicht schaffen, jedoch kann er jedem angeraten werden, der einen Reader anschaffen möchte, der ausschließlich zum Lesen gedacht ist.